Geschichten zum Vorlesen

Alter: 3 bis 5 Jahre

Das Tal der Kürbishäuser

Es ist wieder Herbst. Herbst heißt Erntezeit. Das wäre nicht unüblich, wenn nicht ein Teil der Ernte aus Kürbissen bestehen würde. Viele Kürbisse sind ganz normal aber einige werden so groß wie Häuser. In ihnen lässt es sich wunderbar wohnen. Jede Familie hier wohnt in einem Kürbis. Zur Erntezeit bleiben die Riesenkürbisse natürlich an ihrem Platz, der das neue Grundstück einer Familie wird.

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Hinweis für Erziehungsberechtigte und Vorleser

Das Tal der Kürbishäuser ist eine Reihe von Geschichten um Kinder, vor allem Charly, die in Kürbishäusern wohnen.

Die Geschichten drehen sich viel um dörfliches Leben, Natur und Landwirtschaft. Auch Themen der alternativen Ver- und Entsorgung sind selbstverständlicher Teil der Geschichten, ohne eine Klimaschutz- oder Naturschutzbewegung anzuzetteln. Die Leute wohnen in ihren Kürbissen, weil es nun mal so ist und weil sie in einem entlegenen Tal wohnen, Sonne, Wind, Wasser und Natur haben und eine geringe Einwohnerdichte, versuchen sie, wenn es Sinn macht, alles vor Ort herzustellen. Das Thema autarke Versorgung ist bei allen ländlichen Kommunen immer aktuell. In Ländern oder Regionen mit einem instabilen Netzausbau sowieso. Es ist nicht belehrend und es geht mehr darum, wie viele Bienen man für einen Liter Honig braucht und wie gefährlich es sein kann, eine Photovoltaikanlage auf einem Kürbis selbst zu installieren. Dass Kürbispflanzen eingefahrene Wege saisonal beeinträchtigen können, mag dem zu Tiefsinn geneigten Leser zu abenteuerlichen philosophischen Niederkünften bringen. Jedes Kind fragt sich irgendwann, wo sein Abwasser landet. Hier im Mikrokosmos wird es auch irgendwie plausibel sein müssen. Es soll unterhaltsam sein und gut lesbar und vorlesbar. Nochmal: Bienen sind klasse, solange man nicht drauftritt. 

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